Tag Archives: Software

Propellerhead Record: Neue Software soll das Recording für den Musiker einfacher machen

Tags: , , , ,

Ein gut gemachtes Video will uns ein neues Stück Software von Propellerhead schmackhaft machen: Record heißt das neue Teil und seine Stärke soll in der einfachen Bedienbarkeit liegen. Kein Tontechnik-Schnickschnack mit hunderten unverständlichen Dialogboxen, stattdessen ein One-Click Paradigma, das die Ideen und nicht die Technik in den Vordergrund stellen soll. Klingt eigentlich gut, im Video sehe ich aber ein mit Reglern vollgepacktes Interface…

Die Software soll im September 2009 erscheinen, interessierte User können sich jetzt schon für einen Beta-Test anmelden.




WireTap Studio und 13 weitere Mac-Apps (Gesamtwert 981$) um 39$

Tags: , , , , ,

maxheistbundle

Sorry Windows-User, bitte jetzt einfach wegsehen. Auf MacHeist gibt es 14 Top-Apps im Bundle zum Preis von $39, darunter die für uns Musiker interessante Anwendung WireTap Studio. Wer auf einfache Weise Sounds aus Applikationen wie Live oder Logic direkt aufnehmen möchte, dem sei WireTap Studio wärmstens empfohlen. Meiner Meinung nach ist dieses Programm um einiges besser als das bekanntere Audio Hijack.

WireTap Studio alleine kostet normalerweise schon 69$, das Bundle zahlt sich also auf jeden Fall aus. Und als Draufgabe wird ein Viertel der Gesamteinnahmen an karitative Vereine gespendet.

Wer zuschlagen will, muss sich aber beeilen: das Angebot ist nur mehr 11 Stunden gültig.

Links
App-Bundle auf MacHeist

Freeware Plugin der Woche: Mr. Alias 2, Synthie für Mac/Win/Linux

Tags: , , , , , , , , , , ,

Mr. Alias 2.0

Insert Piz Here haben Mr. Alias 2 veröffentlicht, einen kostenlosen Synthie für Mac, Windows und Linux. Die Benutzeroberfläche sieht mehr nach einem Computerspiel als nach einem Instrument aus – und genau so klingt der Synthie dann auch. Mr. Alias scheint mir sehr dafür geeignet zu sein, kurze Clicks & Cuts zu erzeugen.

Audio-Demo 1

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Audio-Demo 2

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Audio-Demo 3

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Download
Hier auf der offiziellen Seite

Systemvoraussetzungen
Windows: VST-Host
Mac: VST- oder AU-Host
Linux: VST-Host

Ableton Live 8: Die 9 besten Features und Neuerungen

Tags: , , , , , , , , , , , ,

Bei der NAMM Show 2009 lassen alle namhaften Hersteller ihre Muskeln spielen. Ableton hat die Version 8 meiner allerliebsten Audiosoftware Live angekündigt. Hier eine Auflistung der 9 subjektiv besten Neuerungen:

1. Online Zusammenarbeit an Projekten wird einfach

collabDarauf bin ich schon sehr gespannt: Ganze Projekte sollen mit einem einzigen Mausklick auf einen Server hochgeladen und zur Zusammenarbeit freigegeben werden können, inklusive Berechtigungen für verschiedene Benutzer. Der Up- und Download erfolgt im Hintergrund, man kann also währenddessen weiter an seinem Projekt arbeiten. Ein intelligentes File-System soll einen Daten-Overkill vermeiden und überträgt nur modifiziertes Material, was den Transfer minimieren soll.

Das klingt äußerst verlockend! Offen bleibt aber die Frage, ob das Hosting der Files am eigenen Server erfolgt, oder ob Ableton dies exklusiv und vielleicht nur gegen Aufpreis anbieten wird.

Demo-Video auf der Ableton-Website

2. Max for Live

object_palette

Mit Live 8 kommt die Möglichkeit, Max/MSP einfach in Live zu integrieren. Instrumente und Effekte können so in Max-Manier vom User selbst gebastelt werden. Und das neue online-Sharing macht es möglich, auf die Patches anderer User zuzugreifen.

Demo-Video auf der Ableton-Website.

3. Gruppenspuren

group_track

Das hat ja einmal kommen müssen: endlich kann man mehrere ausgewählte Audio- oder Midispuren in einer Gruppenspur zusammenfassen. Diese hat dann einen eigenen Mix-Bus und kann zusammengeklappt werden, um Platz am Bildschirm zu sparen.

4. Looper

ableton-live-8-looper

Der neue Looper bietet die Möglichkeit, Sounds übereinander zu loopen. Alle wichtigen Funktionen (Aufnahme, Overdub, Undo) sollen mit nur einem einzigen Fußschalter gesteuert werden können, und zwar ohne den Rechner angreifen zu müssen. Die Länge und Geschwindigkeit des Loops richten sich nach der ersten Aufnahme und sollen von Live 8 akkurat erkannt werden, was einen Click obsolet machen würde.

5. Neue Effekte

vocoder

Live 8 bringt 5 neue Effekte mit. Vocoder, Multiband-Dynamics, Limiter, Overdrive und Frequency Shifter sind zwar an sich keine neuen Erfindungen, wurden aber vom Ableton Lab mit neuen Features versehen.

6. Neue Warp-Engine

warping

Das Warping wird erneuert. Anstatt wie bisher die Timeline an die Events anzupassen, kann man in Zukunft die Events in der Timeline verschieben. Klingt nach sehr intuitivem Arbeiten.

7. Crossfades in der Arrangement-Ansicht

crossfades

Live will ja schon seit längerer Zeit auch ein “richtiger” Sequencer sein. Ich arbeite zwar gerne in der Arrangement-Ansicht, um damit Skizzen zu erstellen, für die finale Produktion haben mir dann aber doch immer ein paar Funktionen gefehlt. Ableton hat einen meiner Rufe erhört und die Möglichkeit von Crossfades implementiert. Damit kann man mit einem Mausklick nicht-destruktive Fades zwischen zwei Clips erstellen.

8. Übersichtlichere Plugin-Parameter

plug_configure

Schon mal versucht, ein Plugin, das viele Parameter hat, mit einem Controller fernzusteuern? Ich ärgere mich jedesmal, weil ich unter den -zig Reglern erst den richtigen finden muss. Das ändert sich in Live 8. Im Parameter-Feld werden nur diejenigen Parameter angezeigt, die man selber auswählt.

9. Multi-Parameter Manipulation

multi_parameters

Auch dieses Feature war dringend notwendig: endlich kann man einen Parameter auf mehreren Spuren gleichzeitig verändern, um so beispielsweise die Lautstärke von vielen Tracks auf einmal anzupassen.

Verfügbarkeit

Ableton Live 8 wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2009 erhältlich sein. Beta-Tester können sich Ende Jänner hier anmelden.

Preis

  • Ableton Live 8 wird in der Download-Version 349€/449$ kosten. In der Box werden es 449€/549$ sein, das inkludiert aber auch die Essential Instrument Collection 2.

Links

Allgemeines Demo-Video und Infos zu Live 8 auf der Ableton-Website

Native Instruments veröffentlicht kostenlose Kore SoundPack Compilation Vol. 1

Tags: , , , , , , , , ,

Native Instruments hat die Kore SoundPack Compilation Vol. 1 veröffentlicht, eine kostenlose Sound-Library für KORE 2 und den (auch kostenlos erhältlichen) KORE Player. Sie besteht aus 100 KORE Sounds in 800 Variationen, die von zwölf verschiedenen KORE SoundPacks stammen. Darunter sind unter anderem Synthesizer, akustische Instrumente, Percussion- und Groovekits sowie Multieffekt-Patches.

Klaro, das Ganze ist eine Promoaktion für KORE – das kann man aber durchaus gelassen sehen, denn der KORE Player sowie die SoundPack Compilation sind völlig kostenlos und bieten einiges an wirklich guten Sounds. Und wenn Create Digital Music sogar eine eigene KORE-Division betreibt, dann kann das Ding so schlecht nicht sein…

Download
Download auf der Website von Native Instruments

Systemvoraussetzungen
Mac oder Windows
KORE 2 oder KORE Player

Neue Monome-Software: Sample-Slicing mit mlrV

Tags: , , , , ,

mlrV ist ein Patch für Max 5 und derzeit der Hype in der Monome-Community. Es ist eine Weiterentwicklung von Brian Crabtrees mlr. Damit können Samples aufgenommen, geloopt und zerstückelt werden. Trent Gill hat den vorhandenen Patch umgestaltet und um diese Dinge erweitert:

  • Übersichtliches Interface mit größeren Anzeigeelementen (gut, wenn man möglichst wenig auf den Bildschirm sehen will – so hat man gleich alles im Blick)
  • Das Interface passt sich automatisch dem verwendeten Monome-Modell an
  • 2 neue Abspiel-Modi: One-Shot und Slice
  • Vollbild-Anzeige möglich
  • Delay, Volume und Tempo können per Tilt-Control (Neigungssensor) gesteuert werden
  • Über so genannte ‘Inserts’ kann mlrV schnell und einfach durch andere Max-Patches erweitert werden

Schnellstart-Anleitung

Ich hatte anfangs einige Schwierigkeiten, mlrV zum Laufen zu bringen, daher hier eine Schellstart-Anleitung:

  1. monomeserial starten (Achtung, Address Pattern Prefix auf ‘/mlr’ setzen)
  2. Max starten und den Patch ‘_mlrV’ laden. Wer keine Max-Vollversion hat, kann mlrV auch mit der kostenlosen Max-Runtime-Version starten.
  3. Soundkarte auswählen (Box im rechten unteren Bereich).
  4. ‘dac’ klicken, das aktiviert die Audioausgabe – die CPU-Auslastunganzeige sollte sich bewegen.
  5. Samples in das Feld ziehen, das mit ‘drop’ gekennzeichnet ist.
  6. Für jede Spur kann nun über das Dropdown-Menu ‘input_x’ ein Sample ausgewählt werden.
  7. Jede dieser Spuren kann über die entsprechende Reihe (plus 1) am Monome angesteuert werden – die erste Reihe ist mit Kontroll-Signalen belegt.

Fazit

Es macht Spaß, mit mlrV zu spielen und nachdem ich den Patch zum Laufen gebracht habe, ist innerhalb von 10 Minuten ein interessanter Track entstanden. Trotzdem ist meine Lieblings-Applikation für das Monome weiterhin molar, weil sie als Plugin direkt über Ableton Live angesprochen werden kann und andere Möglichkeiten für das Sample-Slicing bietet. mlrV hat wiederum den Vorteil einer übersichtlichen Benutzeroberfläche und der Erweiterbarkeit durch die neuen Inserts.

Am besten also selber testen und die Erfahrungen hier posten!

Links

mlrV
Monome
Max 5
Molar