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Die Band im Web: Mit Band Metrics die online-Fans verstehen

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band-metrics-private-betaWer Musik macht und sich präsentieren will, muss das auch im Netz machen. Einen MySpace-Account hat wohl fast jeder, daneben auch eine Website und möglicherweise einen Account bei last.fm, facebook, YouTube und und und.

Doch wie erfolgreich und sinnvoll sind diese Plattformen für eine Band im Konkreten? Genau das will uns in Zukunft Band Metrics sagen. Dieser Service verspricht, den online-Erfolg von Musikern und Bands messen zu können. Musiker sollen beispielsweise Daten darüber erhalten, wer welche Tracks auf welcher Plattform hört oder welche Konversationen auf welchen social networks geführt werden.

Hier ein Beispiel für eine Funktion, in der analysiert wird, auf welcher Plattform sich die meisten Fans einer Band befinden.

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Momentan ist Band Metrics noch im private Beta-Stadium. Das heißt, sie wird noch getestet und ist noch nicht öffentlich zugänglich. Doch schon jetzt hat das Unternehmen mehr als 7 Millionen (!) Bands und 1,3 Millionen Songs analysiert.

Das klingt alles nach dem perfekten Marketing-Tool. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich Band Metrics entwickeln wird. Falls jemand von euch zu den Beta-Testern gehört – welche Erfahrungen habt ihr bis jetzt gemacht?

Links
Website von Band Metrics




Mit E-junkie Musik auf MySpace direkt an den Fan verkaufen

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ejunkie11In diesem Posting habe ich vor einiger Zeit beschrieben, wie man seine Tracks auf iTunes bringt um seinen Fans möglichst einfach Zugang zur eigenen Musik zu verschaffen. iTunes ist eine großartige Plattform, die von vielen Menschen genutzt wird. Für den Service und den Namen zahlt man aber auch einen gewissen Teil der Einnahmen, nicht nur an iTunes, sondern oft auch an einen Zwischenhändler, der den Vertrieb auf iTunes erst möglich macht.

Nun liegt folgender Gedanke nahe: Warum diese Mittelsmänner nicht einfach ausschalten und die Musik z.B. auf der MySpace-Seite direkt an den User verkaufen, ohne dass noch jemand mitschneidet? Jetzt gibt es eine sehr einfache Möglichkeit, genau dies zu tun.

E-junkie – Warenkorb für jedermann

Der Slogan der Firma E-junkie lautet “We help you sell online” – und genau das trifft zu. E-junkie stellt Einkaufswagen und “Buy Now”-Buttons zur Verfügung und kümmert sich um die Anbindung an Zahlungssysteme wie PayPal, Google Checkout und andere.

Das Besondere daran: E-junkie verrechnet nicht auf Transaktionsbasis (also pro verkauftem Song) sondern verlangt eine monatliche Gebühr, die sich nach der Anzahl der angebotenen Produkte richtet. Die Mindestgebühr beträgt 5$, damit kann man 10 verschiedene Songs zum Kauf anbieten. Eine Übersicht über alle Preismodelle findet sich hier.

E-junkie bietet eine einwöchige Testphase, in der man den Service völlig kostenlos ausprobieren kann. Ich habe für die aktuelle Single meiner Band Fiago einen Einkaufskorb erstellt und auf MySpace eingebunden, das Ganze ist mit ein paar Mausklicks erledigt. Track hochladen, Preis festlegen, angebotene Zahlungsmethoden auswählen, HTML-Code kopieren und auf der MySpace-Seite einfügen – fertig.

Um an das verdiente Geld zu kommen, braucht man natürlich einen Account beim jeweiligen Zahlungssystem, in meinem Fall ist das ein Konto bei PayPal.

Affiliate-Programm inkludiert

E-junkie bietet auch die Möglichkeit, für seine Musik ein Affiliate-Programm zu starten. Affiliates sind Partner, die auf ihrer eigenen Website fremde Produkte anbieten und dafür prozentuelle Provisionen kassieren. So könnte z.B. ein Fan einer Band auf der eigenen MySpace Seite Tracks der Band anbieten und jedesmal kassieren, wenn jemand über diese Seite einen Song kauft. Die Band ihrerseits hat natürlich auch etwas davon. Mit E-junkie kann man ein solches Affiliate-Programm einfach erstellen und verwalten.

Fazit

E-junkie ist ein sehr viel versprechender Service, der sich einfach bedienen lässt und viele Möglichkeiten bietet. Ich werde euch in einiger Zeit, nach Ablauf der Testphase, einen weiteren Erfahrungsbericht geben und berichten, wie sich die Verkäufe entwickelt haben.

Habt ihr schon ähnliche Systeme ausprobiert und Erfahrungen damit gemacht? Bitte in den Kommentaren posten.

Links

E-junkie
Beispiel-Warenkorb auf der MySpace-Seite von Fiago

Mit CookiePie gleichzeitig in mehrere MySpace-Accounts einloggen

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Wer mehrere Bands hat, kennt das Problem: man hat für jedes Projekt einen Myspace-Account und muss sich immer wieder ein- und ausloggen, wenn man in den verschiedenen Profilen arbeiten möchte. Eine Lösung für dieses Problem war es, die Accounts in verschiedenen Browsern zu öffnen – jetzt gibt es eine viel elegantere Methode: das Firefox-AddOn CookiePie verwaltet Cookies (kleine Text-Dateien, die am Rechner des Users liegen) und erlaubt es, für jedes Firefox-Tab ein eigenes Cookie zu setzen. Damit kann man sich in verschiedenen Tabs in verschiedene MySpace-Accounts einloggen. Das ganze funktioniert natürlich auch mit GMail oder ähnlichen Anwendungen. Nach offiziellen Angaben läuft CookiePie bisher nur unter unter Windows und Linux – bei mir am Mac (Leopard, Firefox3) funktioniert aber alles bestens.