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microKORG XL – Würdiger Nachfolger des Kult-Synthies microKorg?

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Mit dem microKORG hat KORG einen echten Hit gelandet – seit seiner Einführung im Jahr 2002 hat der Synthie/Vocoder im Retrolook immer mehr Fans angezogen und dabei richtigen Kultstatus erlangt. Und spätestens seit ihn Justice in ihrem Live-Setup verwenden, ist das Ding in aller Munde. Ist ja auch wirklich ein feines Teil – klein, billig und im Stil eines Plastikspielzeugs, mit dem man einfach rumspielen will.

Auf der Suche nach dem Nachfolger

Der erste Versuch von KORG, ein würdiges Nachfolgemodell dafür zu vermarkten, ging nicht so richtig auf. Mit dem KORG R3 wurde 2007 ein Instrument vorgestellt, das es noch nicht in die Herzen der Musiker geschafft hat. Wahrscheinlich, weil der Spielzeug-Charakter nicht so ausgeprägt war, wie beim microKORG.

Nun folgt der zweite Versuch. KORG wird wahrscheinlich Anfang 2009 seinen neuen microKorg XL in die Läden bringen und setzt damit schon dem Namen nach auf das Original. Folgende Neuerungen/Unterschiede ließen sich jetzt schon feststellen:

  • Neuer Look: Das alte Retro-Beige ist verschwunden und wird durch einen laut Hersteller “frischen und gleichzeitig nostalgischen” Style ersetzt. Frisch und nostalgisch? Anscheinend kann sich KORG bei diesem Produkt nicht für eine Richtung entscheiden: Auch die Attribute micro und XL im Namen passen nicht so recht zusammen…
  • Editierbare Sounds: Der microKORG XL soll per USB mit einem Rechner verbunden werden können. So können eigene Patches auf das Instrument gespielt werden.
  • Neue Tastatur mit anderen Proportionen
  • Neues Interface mit weniger und größeren Knöpfen
  • Besseres Mikrofon mit Windschutz
  • Neue Sound-Engine, basierend auf der “Multi Modeling Technology

Man darf gespannt sein, ob der microKORG XL bei der nächsten NAMM-Show zu sehen sein wird und ob sich um ihn ein ähnlicher Kult wie um seinen “kleinen Bruder” aufbauen wird. Hier eines der ersten Videos, die das Teil in Aktion zeigen:

Was meint ihr – kann der neue microKORG den alten noch übertreffen?




Das Live-Setup von Justice: Lemur, Microkorg und Ableton Live

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Das ist die Perspektive, die man als Besucher eines Justice-Gigs normalerweise hat. Man sieht die Köpfe von zwei Jungs, die sich hinter ihrem gigantischen Techno-Altar verstecken und dort Dinge treiben, von denen wir niemals etwas erfahren werden. Ich dache bis jetzt, dass Justice auf der Bühne einfach nur DVDs schauen oder gegeneinander Bomberman spielen. Aber anscheinend machen sie live doch mehr viel mehr, als ich angenommen habe. Henrique Kurtz hat während eines Gigs in Rio de Janeiro die folgenden Bilder gemacht, die uns einen sehr aufschlussreichen Einblick in das Live-Setup des französischen Duos geben.

Hier also die Equipment-Liste von Justice:

Auffallend sind dabei vor allem die drei Lemur Multitouch-Controller, die auf den Spieltrieb der Jungs hindeuten. Und darauf, dass die Bandkasse nicht schlecht gefüllt sein kann – kostet ein Lemur doch schlappe 2200€.

Was verwendet ihr auf der Bühne? Jemand unter euch, der 4 x Lemur zu bieten hat?

Danke an Henrique Kurtz für die Fotos und die Erlaubnis, sie zu verwenden. Henrique, thanks for the Pictures!