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Dampf aus der Gerüchteküche: Bringt Native Instrument die Maschine?

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Knappe deutsche Bezeichungen hat uns Native Instruments für seine Produkte ja schon einige beschert (man denke an Kontakt, Kompakt oder Audio Kontrol). Wenn der hier abgebildete obergeheime Magazinausschnitt kein Fake ist, dann wird uns NI auf der morgen beginnenden NAMM Show 2009 wahrscheinlich ein neues Meisterstück namens Maschine präsentieren. Bitte mal den Namen auf der Zunge zergehen lassen. Maschine – wie das schon klingt. So ein Teil muss mindestens alles können.

Beschrieben wird es als “next-generation Groove-Production Studio” und kosten soll es $699 – wenn ich nicht einem (gut gemachten) Fake aufgesessen bin. Noch ist natürlich alles streng geheim, auf der NI-Website ist nur soviel zu erfahren

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei und so präsentiert Native Instruments in diesem Jahr Neuigkeiten für Produzenten, Gitarristen und DJs – darunter ein absolutes Highlight, das neue Maßstäbe setzen wird.

Bald werden wir mehr wissen – ich halte euch am Laufenden.




Felix’s Machines: Steampunk-Automaten machen Live-Musik

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Hier ein wunderbares Beispiel eines musikalischen Automaten, angefertigt von Felix Thorn. Der britische Künstler hat eine Reihe von Maschinen entwickelt, die ganze Serie bezeichnet er selbst als Felix’s Machines. Sie bestehen unter anderem aus Teilen von Klavieren, Glockenspielen, Schlagzeugen, Kerzenständern oder Weckern, zusammengehalten von Drähten, Holz und Metall.

Die Kompositionen kommen aus Felix Thorns Hand und werden über einen Computer an die mechanischen Teile übertragen. Jede ausgelöste Note hat auch eine visuelle Komponente – an jedem Klangerzeuger ist eine Leuchtdiode angebracht, die synchron zum Klang aufleuchtet. Dazu der Künstler:

I think it makes it easier because the structure of the music is spelt out visually. For example, if I played my mum a powerful piece of Breakcore-Electronica, she would most probably hate it. If the machines performed the exact same piece, she would enjoy it. Rhythmic structures in music are mathematically interesting and it’s good to see them.

Felix’s Machines sollen keine menschliche Performance nachbilden, wie es z.B. das automatische Klavier tut, sondern für sich selbst stehen und den Zuhörer an der Aufführung einer Maschine teilhaben lassen. Die Maschinen treten auch live auf, wobei sich der Künstler im Hintergrund hält und die Automaten den Auftritt alleine bestreiten. Falls sich ein Go Make Music-Leser in London aufhalten sollte, hat er noch bis 18 Januar die Chance, die Maschinen in der Gasworks Gallery zu sehen.

Schade, dass der Künstler sich nicht die Mühe gemacht hat, ein ordentliches Video seiner Arbeit anzufertigen – die optische Komponente ist in diesem Werk genauso wichtig wie die akustische und kommt im obigen Video nur schlecht zur Geltung.

Ein Interview mit Felix Thorn ist hier nachzulesen.