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Felix’s Machines: Steampunk-Automaten machen Live-Musik

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Hier ein wunderbares Beispiel eines musikalischen Automaten, angefertigt von Felix Thorn. Der britische Künstler hat eine Reihe von Maschinen entwickelt, die ganze Serie bezeichnet er selbst als Felix’s Machines. Sie bestehen unter anderem aus Teilen von Klavieren, Glockenspielen, Schlagzeugen, Kerzenständern oder Weckern, zusammengehalten von Drähten, Holz und Metall.

Die Kompositionen kommen aus Felix Thorns Hand und werden über einen Computer an die mechanischen Teile übertragen. Jede ausgelöste Note hat auch eine visuelle Komponente – an jedem Klangerzeuger ist eine Leuchtdiode angebracht, die synchron zum Klang aufleuchtet. Dazu der Künstler:

I think it makes it easier because the structure of the music is spelt out visually. For example, if I played my mum a powerful piece of Breakcore-Electronica, she would most probably hate it. If the machines performed the exact same piece, she would enjoy it. Rhythmic structures in music are mathematically interesting and it’s good to see them.

Felix’s Machines sollen keine menschliche Performance nachbilden, wie es z.B. das automatische Klavier tut, sondern für sich selbst stehen und den Zuhörer an der Aufführung einer Maschine teilhaben lassen. Die Maschinen treten auch live auf, wobei sich der Künstler im Hintergrund hält und die Automaten den Auftritt alleine bestreiten. Falls sich ein Go Make Music-Leser in London aufhalten sollte, hat er noch bis 18 Januar die Chance, die Maschinen in der Gasworks Gallery zu sehen.

Schade, dass der Künstler sich nicht die Mühe gemacht hat, ein ordentliches Video seiner Arbeit anzufertigen – die optische Komponente ist in diesem Werk genauso wichtig wie die akustische und kommt im obigen Video nur schlecht zur Geltung.

Ein Interview mit Felix Thorn ist hier nachzulesen.




Das Live-Setup von Justice: Lemur, Microkorg und Ableton Live

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Das ist die Perspektive, die man als Besucher eines Justice-Gigs normalerweise hat. Man sieht die Köpfe von zwei Jungs, die sich hinter ihrem gigantischen Techno-Altar verstecken und dort Dinge treiben, von denen wir niemals etwas erfahren werden. Ich dache bis jetzt, dass Justice auf der Bühne einfach nur DVDs schauen oder gegeneinander Bomberman spielen. Aber anscheinend machen sie live doch mehr viel mehr, als ich angenommen habe. Henrique Kurtz hat während eines Gigs in Rio de Janeiro die folgenden Bilder gemacht, die uns einen sehr aufschlussreichen Einblick in das Live-Setup des französischen Duos geben.

Hier also die Equipment-Liste von Justice:

Auffallend sind dabei vor allem die drei Lemur Multitouch-Controller, die auf den Spieltrieb der Jungs hindeuten. Und darauf, dass die Bandkasse nicht schlecht gefüllt sein kann – kostet ein Lemur doch schlappe 2200€.

Was verwendet ihr auf der Bühne? Jemand unter euch, der 4 x Lemur zu bieten hat?

Danke an Henrique Kurtz für die Fotos und die Erlaubnis, sie zu verwenden. Henrique, thanks for the Pictures!