Bloom – Generative Music am iPhone

Nun macht sich Brian Eno auch am iPhone zu schaffen. Zusammen mit dem Programmierer Peter Chilvers hat er ein Ambient-Instrument kreiert, das durch Fingerberührungen Klänge produziert und diese nach einer gewissen Zeitspanne wiederholt und mutiert. Eine Berührung am Screen erzeugt einen Harfen-ähnlichen Klang und einen sich ausbreitenden Kreis, der den Ton symbolisiert. Die Tonleiter, die man bespielen kann, hängt vom gewählten Harmonie-Modus ab. Die zur Auswahl stehenden Modi haben recht esoterische Namen wie “Bergamot”, “Ambrette” oder “Benzoin”. Ein Schütteln des iPhones löscht die aktuelle Komposition.

“Bloom is an endless music machine, a music box for the 21st century. You can play it, and you can watch it play itself.” – Brian Eno

Naja Brian, die Resultate sind nicht unbedingt weltbewegend und klingen nach kurzer Zeit alle relativ ähnlich. Sie sind aber trotzdem schön anzuhören und bieten dem gestressten Musiker auf Knopfdruck Entspannung, denn das ganze hat eine recht meditative Wirkung – ich möchte mich während des Gebrauchs immer am liebsten in’s Bett legen und die Musik einfach geschehen lassen. Und so klingt Bloom:

Bloom – Sample

Bloom kostet im App-Store €2,99. Ich bin schon gespannt, welche ähnlichen Apps da noch auf uns zukommen – oder gibt es schon welche, von denen ich nichts weiß?

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  • Brian Eno kommt offenbar auch nicht aus seiner Haut heraus. Klingt ja wie der Windows XP Start Sound (der immer schon schwer erträglich war ;-)
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