Archive for 'Internet'

Online Mastering: Vier Studios im Test und Vergleich

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Foto by Helge Kroeger

Das Mastering eines Tracks ist ein sehr wichtiger Schritt, um aus einer Nummer ein wirklich gutes Produkt zu machen. Gleichzeitig ist es auch eine der schwierigsten Aufgaben und vor allem eine, die man in jedem Fall aus der Hand geben sollte. Denn meistens hat sich nach der Produktion eines Tracks ein bestimmtes Klangbild in’s Trommelfell eingebrannt und man ist gar nicht mehr in der Lage, den Klang des Tracks einigermaßen objektiv beurteilen zu können.

Dann heißt es also: ab ins Mastering-Studio. Nur – in welches? Die wenigsten von uns haben schon das Studio ihres Vertrauens gefunden. Auf der Suche danach kann man heutzutage aber ruhig über den Horizont der eigenen Stadt blicken, denn das Internet hält auch hier neue Möglichkeiten bereit.

Viele Studios bieten das sogenannte Online Mastering an, also das Mastering eines Tracks, der zuvor per Internet verschickt wurde. Die Vorteile liegen auf der Hand: man kann aus einer Vielzahl von Studios auswählen und muss nicht persönlich vor Ort sein, kann aber per E-Mail oder Telefon trotzdem schnell miteinander kommunizieren.

Ich habe im Internet recherchiert und einige Studios gefunden, die Online Mastering anbieten. Vier davon haben sich freundlicherweise bereit erklärt, an einem Test teilzunehmen und den Test-Track kostenlos zu mastern. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank dafür!


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Minimum Noise – Projektbörse für Musiker und Produzenten

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speakerMinimum Noise ist eine neue Plattform, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Musiker und Produzenten aus allen Teilen der Welt über eine Art Projektbörse miteinander zu verbinden.

Einerseits kann man als Produzent ein Projekt ausschreiben und bekommt von verschiedenen Musikern Vorschläge für die benötigte Leistung, wie z.B. einen Gesangspart oder einen bestimmten Beat. Der Gewinner erhält als Gegenleistung ein vorher festgelegtes Honorar. Andererseits kann man als Musiker seine Dienste verkaufen, indem man eine Einreichung zu eben diesen Projekten macht.

Zur Veranschaulichung eine konkrete Projektbeschreibung:

Seeking vocals for this progressive rock song. Anything is fine. Theme is the subject of “hoping for a change”. From there it’s open ended.

In diesem Beispiel erhält der Gewinner für das Einsingen der Stimme 15$ – nicht gerade viel, aber es gibt auch andere Projekte, die mit höheren Honoraren bis zu 200$ locken.

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit für Minimum Noise ist die Ausschreibung von Remixes. Interessierte Produzenten können einen Remix zu einem bestimmten Track anbieten, der Gewinner erhält das ausgeschriebene Honorar.

Noch hält sich die Anzahl der Projekte auf Minimum Noise in Grenzen (momentan sind es 23), die Website ist aber erst frisch aus dem Ei geschlüpft und ich kann mir vorstellen, dass das Konzept ein größeres Publikum finden wird.

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Minimum Noise

Die Band im Web: Mit Band Metrics die online-Fans verstehen

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band-metrics-private-betaWer Musik macht und sich präsentieren will, muss das auch im Netz machen. Einen MySpace-Account hat wohl fast jeder, daneben auch eine Website und möglicherweise einen Account bei last.fm, facebook, YouTube und und und.

Doch wie erfolgreich und sinnvoll sind diese Plattformen für eine Band im Konkreten? Genau das will uns in Zukunft Band Metrics sagen. Dieser Service verspricht, den online-Erfolg von Musikern und Bands messen zu können. Musiker sollen beispielsweise Daten darüber erhalten, wer welche Tracks auf welcher Plattform hört oder welche Konversationen auf welchen social networks geführt werden.

Hier ein Beispiel für eine Funktion, in der analysiert wird, auf welcher Plattform sich die meisten Fans einer Band befinden.

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Momentan ist Band Metrics noch im private Beta-Stadium. Das heißt, sie wird noch getestet und ist noch nicht öffentlich zugänglich. Doch schon jetzt hat das Unternehmen mehr als 7 Millionen (!) Bands und 1,3 Millionen Songs analysiert.

Das klingt alles nach dem perfekten Marketing-Tool. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich Band Metrics entwickeln wird. Falls jemand von euch zu den Beta-Testern gehört – welche Erfahrungen habt ihr bis jetzt gemacht?

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Website von Band Metrics

Gratis Audio-Plugins für Mac & Windows auf donotcrack.com

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Auf der Suche nach einem Audio-Slicer-Plugin bin auf eine Goldgrube gestoßen. Auf http://www.dontcrack.com/freeware/ finden sich momentan 1612 kategorisierte Audio-Plugins für Mac OS und Windows. Da ist vom Synthesizer bis zum Filter alles denkbare dabei. Und das Beste daran: alle Plugins sind gratis. Die Suchfunktion ist sehr hilfreich, man kann nach Plattformen (Windows, Mac OS) und Formaten (VST, AU, RTAS, DirectX, Standalone…) filtern.

Kennt Ihr noch weitere Websites für gratis Audio-Software? Bitte in den Kommentaren posten.

Ein Stück mit 70.200 Samples und 70.200 GEMA-Anmeldeformularen

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“Product Placement” heißt eine Komposition von Johannes Kreidler. Sie dauert 33 Sekunden und ist eine Aneinanderreihung von 70.200 Ausschnitten aus MP3s seiner Sammlung. Erstellt wurde das Werk mit Hilfe von Pure Data. Damit rechtlich alles in Ordnung ist, hat Johannes Kreidler für alle Fremdanteile seines Werks Formulare ausgefüllt und diese im Rahmen einer Kunstaktion mit einem Kleinlastwagen in die GEMA-Zentrale in Berlin gebracht.

Eine sehr charmante und gelungene Aktion, die den momentan brandheißen Themenkomplex Sampling/Urheberrecht/Kreativität von einer neuen Seite beleuchtet.

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Das Last.fm „Artist-Royalty“-Programm: Tantiemen für Bands ohne Plattenvertrag

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Ein kleine Revolution bei Last.fm: gestern wurde das „Artist-Royalty“-Programm gestartet. Dieses bietet Bands ohne Plattenlabel die Möglichkeit, Tantiemen für ihre Songs direkt von last.fm zu beziehen. Alle Künstler, die die Rechte an ihren Songs besitzen, können ab sofort für jede ihrer über last.fm gespielte Nummer Royalties verrechnen. Die Beträge, die dabei ausgeschüttet werden, sind wahrscheinlich eher bescheiden im Cent-Bereich oder darunter angesiedelt. Das ist aber immerhin etwas, andere Musik-Portale wie etwa myspace schütten (noch) gar keine Tantiemen aus. Zudem bietet last.fm die volle Transparenz, als Artists kann man jederzeit einsehen, wieviele der Tracks wann gespielt wurden. Nach eigenen Angaben wurden schon 450.000 Tracks in Verbindung mit dem neuen Programm hochgeladen.

Dazu Martin Stiksel, Mitgründer von Last.fm:

„Dies ist ein bedeutender Tag für alle „do-it-yourself“-Künstler. Wir passen die Wettbewerbsbedingungen so an, dass alle die gleichen Voraussetzungen haben, mit ihrer Musik Geld zu verdienen. Junge Musiker, die noch in der Garage proben, sollen die gleichen Chancen haben, durch Last.fm eine Fangemeinde aufzubauen und bezahlt zu werden, wie die neusten Bands der großen Labels. Das „Artist-Royalty“-Programm ist ein weiterer, bedeutender Schritt hin zu einer besseren Kontrolle über die eigene Musik und – was noch viel wichtiger ist – es wird Musikern helfen von ihrer Musik auch leben zu können.“  (Quelle: dailynet )

Wer von Euch nutzt dieses Service schon und hat Erfahrungen?

Links

Das Artist-Royalty-Programm auf last.fm
Presseaussendung auf dailynet