Archive for 'Controller'

SmackTop: Hau den Laptop!

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Apple Notebooks der neueren Generationen haben einen Bewegungssensor eingebaut (”Sudden Motion Sensor“), das dürfte schon allgemein bekannt sein. Die Daten dieses Sensors auszulesen und für musikalische Zwecke zu nutzen war bislang aber nur mit einigem Programmieraufwand möglich. Nun gibt es eine open source Software, die genau dafür gemacht wurde: SmackTop.

SmackTop bietet zwei verschiedene Arten der Steuerung:
1) Der “Tilt” übersetzt Bewegungen (links/rechts, vorwärts/rückwärts) in MIDI CC Signale
2) Der “Smack” macht aus Änderungen der Beschleunigung eine Midi Note On/Off

Das funktioniert recht gut, bevor man losgehen kann, muss man aber noch einige externe Tools installieren (mmj, Chuck, Soundflower). Ein Ableton-Plugin ist in Planung.




MonoTouchLive: Touch-Controller für Ableton Live

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MonoTouchLive ist eine MIDI-Controller-Software, die in Verbindung mit einem Touchscreen (z.B. Tablet PC) die Steuerung von externer Software wie Ableton Live ermöglicht. Entwickelt wurde das System für DJs, es lässt sich aber auch auf andere Bereiche elektronischer Live-Musik anwenden.

Das ganze sieht auf den ersten Blick wie ein Alternative zu Jazzmutants Lemur aus, hat aber einige Einschränkungen:

  • Nachdem es auf handelsüblichen Touch-Screens läuft, ist das System auf Single-Touch beschränkt
  • Das System benötigt Windows XP als Host
  • Das Layout der Oberfläche kann nicht verändert werden

Trotzdem eine interessante Entwicklung. Und mit einem Preis von 29$ ist es auch ein klein wenig billiger als ein Lemur (2.290€)…

Links
Website des Herstellers

Operator-1 von Teenage Engineering: Controller und Synthesizer im Taschenformat

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teenage-engineering

Was hier nach Kinderspielzeug aussieht, ist es vielleicht auch. Noch hat nämlich keiner den OP-1 wirklich in der Hand gehabt, der eine Kombination aus Controller und Synthesizer ist. An den Computer angeschlossen, lassen sich damit über diverse Knöpfe und Regler Programme fernsteuern. Ansonsten kann man das Gerät auch als stand-alone-Synthesizer (8 verschiedene Modi) und als Sampler verwenden.

Daneben bietet der OP-1 ein sehr schönes Interface, einen Mikroeingang, eingebaute Lautsprecher, einen FM-Radio-Empfänger(!) und einen Bewegungssensor. Alles in allem also ein sehr cooles Teil. Wollen wir haben – gibt’s aber noch nicht. Bis zum Erscheinen kann man sich aber die schönen Bilder auf der Website von Teenage Engineering ansehen.

Nicht schön, aber cool: Wireless MIDIGuitar

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Momentan ist ein echter Boom bei neuartigen elektronischen Musikinstrumenten zu sehen und DIY-Experimente stehen an der Tagesordnung. Song Hojun vom Studio HHJJJ in Seoul hat sich um die Weiterentwicklung der Gitarre bemüht und folgende Dinge in seiner Wireless MIDIGuitar verbaut:

  • 3-Achsen Beschleunigungssensor
  • Monome-ähnliches Pad
  • Druck-Sensor am Griffbrett
  • Gitarrenkörper aus Fiberglas, Polystyrol und Aluminium

Im Video steuert der Erbauer damit Ableton Live. Was er musikalisch damit anstellt, haut mich zwar nicht vom Hocker, aber das Grundkonzept ist sehr interessant, bietet es doch eine Vielzahl an Eingabemöglichkeiten in einem Gerät.

Fotos zum Zusammenbau gibt es auf Flickr.


Akai APC40: Der Controller für Ableton Live

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Akai APC40

So, das erste Highlight der NAMM Show 2009 hat langsam die Runde durch die Blogosphere gemacht. Ableton und Akai haben in “enger Zusammenarbeit” einen Hardware-Controller entwickelt, der in erster Linie dafür gemacht wurde, Ableton Live zu steuern. Das Gerät kommt ohne Treiber aus und wird per USB mit dem Computer verbunden. Nach dem Einspielen eines Patches ist Live sofort bereit, mit dem Controller zu kommunizieren.

Zauberwort: Bidirektionale Kommunikation

Beeindruckend ist dabei vor allem, dass die Daten in beide Richtungen übertragen werden können. Live kann also an den Controller auch Rückmeldungen schicken. Dieser zeigt dann an den LEDs seiner Knöpfe und Regler den Status von Clips und Parametern. So stehen die Farben der Buttons in der Matrix für bestimmte Zustände von Clips: Grün bedeutet “Playing”, Rot bedeutet “Recording” und Orange zeigt an, dass ein Clip geladen ist. Übrigens: Wer, so wie ich, in den bunten Buttons Velocity-empfindliche Drumpads sieht, muss enttäuscht werden: das bleibt nach wie vor echten Drumpads vorbehalten.

Ich weiß momentan noch nicht, was ich von dem Ding halten soll – eine wirkliche Loslösung vom Laptop und vom “On-Screen”-Musikmachen scheint mir damit noch nicht gegeben. Für ein besseres Urteil muss ich das Gerät jedenfalls mal testen, um mehr darüber sagen zu können. Räusper, Akai-Leute, wie sieht es mit Testgeräten aus?

Man darf auch gespannt sein, was das Ding kosten wird und ob Akai APC40 der neue Quasi-Standard bei den Controllern von Ableton Live wird.

Links
Offizielle Produktseite
Bericht auf CDM

Tenori-On am Lemur

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Mit einem Lemur kann man anscheinend auch alles machen – sogar ein Tenori-On simulieren. Das haptische Erlebnis ist wahrscheinlich nicht gleich wie beim Original, ansonsten hat mich die Simulation aber überzeugt!